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12.10.2010 20:02
Ein Beitrag vonNils Mikloweit Geschäftsführer der maxtek GmbH, Essen |
Maxtek ist seit 1996 als Dienstleister und Berater für alle Bereiche der Kommunikation und IT in Apotheken tätig. Im Mittelpunkt steht dabei die Zuverlässigkeit und Effizienz der eingesetzten Technik, damit IT mehr nutzt als sie kostet. In Apotheken ist EDV und Kommunikation ein Arbeitsmittel und kein Selbstzweck. Gerade die Pflege der Warenwirtschafts-Software nimmt immer mehr Raum in den täglichen Arbeitsabläufen ein und erfordert oft zahlreiche Nebentätigkeiten wie das Einspielen von Updates und das Erstellen von Datensicherungen. |
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Wohl dem, der einen Software-Anbieter gewählt hat, der die Systempflege übernimmt. Durch die Verlagerung auf zentrale Server werden Kosten und zeitlicher Aufwand wieder kalkulierbar. Gleichzeitig wird die WaWi unabhängiger von der in der Apotheke eingesetzten Hardware. Einmal gekaufte PCs bleiben viel länger im Einsatz, weil die Rechenlast ausschließlich vom zentralen Server geschultert wird. Dessen Einsatz macht den Apotheker auch unabhängig bei der Wahl der verwendeten Hardware, so ist z.B. der Einsatz von Apple-Computern ohne weiteres möglich. Prinzipiell kann nahezu jeder Computer verwendet werden, solange er qualitativ den Anforderungen für den Einsatz in der Apotheke entspricht. Dies zeigt, dass die Leistungsfähigkeit der WaWi nicht mehr vom eingesetzten PC oder Mac abhängig ist. Das größere Gewicht hat heute die Datenverbindung zum zentralen Server, die standardmäßig über DSL läuft und über Mobilfunk (UMTS) abgesichert ist. Besondere Bedeutung hat bei den Datenverbindungen natürlich die Wahl des richtigen Providers, da aus unserer Erfahrung die Werbung derselben mehr verspricht, als in der Praxis erreicht wird. Das gilt gleichermaßen für die Geschwindigkeit wie die Zuverlässigkeit. An dieser Stelle haben wir mit der ASYS zusammen Mindeststandards erarbeitet, die ein Provider für den Einsatz in der Apotheke erfüllen muss. Dem Sicherheitsbedürfnis kann individuell Rechnung getragen werden: So gibt es Apotheken, die die Ausfallsicherheit maximiert haben. Zwei sich gegeneinander absichernde Router, die darüber hinaus jeweils unterschiedliche Provider und zusätzlich Mobilfunk zur Absicherung haben. Die Umschaltung zwischen den Übertragungswegen geschieht dabei so schnell, dass es am Arbeitsplatz unbemerkt bleibt und keine Unterbrechung auftritt. Bei räumlicher Nähe (bis zu mehrere Kilometer bei Sichtverbindung) zum zentralen Server bietet sich die Anbindung der Apotheke per Richtfunk an. Das ist die schnellste verfügbare Technik und kostengünstig, weil keine laufenden Grundgebühren anfallen. Einmal eingerichtet, funktionieren Richtfunkstrecken dauerhaft wartungsfrei. Die Nutzung ist bei zentralen Servern auch nicht mehr auf den Standort der Apotheke beschränkt. Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Gruppe von acht Apotheken hat die von ihr betriebene WaWi-Lösung um die Büroanwendungen ergänzt, d.h. dass alle wichtigen Programme und Daten zentral und sicher gespeichert sind. Gleichzeitig sind sämtliche Anwendungen von überall aus nutzbar. iPhone und iPad geben Ihnen jederzeit Zugriff auf Ihre WaWi, Videoüberwachung, Online-Banking, Rezept-Abrechnung usw. Auf dringend benötigte Zahlen kann so immer zugegriffen werden – sei es während der Erfa-Gruppensitzung oder beim Gespräch in der Bank. Auch die Kundenfrequenz kann dank Videobild z.B. auf dem iPhone überprüft werden. In der Apotheke ist das iPad als mobiler Bildschirm-Arbeitsplatz im Einsatz und hilft u.a. bei der Bestandspflege in der Freiwahl. |
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